Archive for Februar, 2012

Heute gibt’s einen weiteren Beitrag zum Thema Fotolocations. Keine Lost Places wie in den letzten Beiträgen, auch einsame Plätze, aber nicht immer 😉
Und zwar habe ich in München nach Parkdecks gesucht welches ihr oberstes Deck unter freiem Himmel haben und sich deshalb möglicherweise gut für Shootings eignen könnten. Das ganze war zwar auch schon letztes Jahr, aber die Parkdecks gibt’s ja immer noch.

Die Qualität der Bilder ist nicht die Beste, ich hab die nämlich eigentlich nur zum Zweck der Ortdokumentation mit meinem Galaxy Tab gemacht, weil das nämlich gleich die GPS-Koordinaten mitspeichert 😉 Das rockt. Ich weis zwar das es Tools gibt um einen Track auf Fotos zu mappen, aber da war ich einfach zu faul dazu…

Ein Parkdeck welches „Oben ohne“ mitten in der Stadt ist das Parkhaus am Hofbräuhaus in München. Ist aber nicht so gut geeignet, weil es Häuser in unmittelbarer Nähe gibt welche höher sind als das Parkdeck.
Hier ein paar Bilder dazu:

Ein weiteres Parkhaus „Oben ohne“ ist das City-Parkhaus am Färbergraben nähe Sendlinger Straße:

Noch ein Parkhaus in der Stadt mit offenem Deck ist das Parkhaus am Stachus, in der Kolpingstraße zwischen Matthäser und Deutschem Theater:

Das letzte das ich damals angefahren bin, und das mir auch am besten geeignet schien für Fotoshootings, weil es gegenüber den anderen Parkhäusern keine in nächster Nachbarschaft hohen Häuser gibt und man sehr weit sehen kann. Dort oben ein Shooting im Sonnenuntergang ist bestimmt der Hammer. War dort mit meinem Roller als die Sonne unterging. War echt cool!

Eine weitere Location hab ich noch auf Lager, aber da muss ich schaun ob ich an aus den Fotos noch was rauskrieg oder ob ich nochmal hinfahren muss, weil es war nämlich schon dunkel als ich dort war. Die gibts dann vielleicht das nächste mal.

Cu, Felix

Felix in Chromfelge

Servus,

heute bin ich auf den Blog von Licht(in)former gestoßen, der gerade einen Wettbewerb ausgeschrieben hat bzgl. Nutzung von Reflektoren. In seinem speziellen Fall mal nicht die Nutzung von Reflektoren im gleißenden Sonnenlicht, sondern auch mal in Umgebungen die nicht hell erleuchtet sind.

Also hab ich mir gedacht das wäre doch eine schöne Sache um eine kleine Bildstrecke zu gestalten. Da ich im Moment durch meinen gebrochenen Knöchel nicht besonders mobil bin musste dafür unser Wohnzimmer herhalten.
Ich habe kurz dokumentiert was ein kleiner Reflektor, in meinem Fall eine einfache Styroporplatte ausmachen kann.
Die hab ich mir für ein paar Euro im Baumarkt gekauft und haben schon einige male ihre Dienste getan. Bei einer der Platten habe ich eine Seite schwarz lackiert um sie als Abschatter (umgangssprach auch als „Neger“ bezeichnet – aber sowas darf man ja nicht mehr sagen…). Die andere ist auf beiden Seiten weiß. Anfangs hatte ich dort noch die eine Seite mit Alufolie beklebt um einen stärkeren Kontrast zu erzeugen, die hat sich aber leider mittlerweile abgelöst – muss ich wohl mal neu machen.

Der Aufbau der Situation war ganz einfach. Mangels eines Models das kurzfristig zu mir in die Wohnung stolpert, hab ich einfach eine meiner Lautsprecherboxen auf den Couchtisch gestellt und als „Model“ verwendet.

In dem folgenden Bild seht ihr kurz den Aufbau. Das ist unser Wohnzimmer. Auf dem Tisch steht nachher die Box. Wie ihr seht kommt vom Fenster Licht herein, das ich später mit den Reflektoren auf die Box zurückwerfe.

Unser Wohnzimmer

Hier seht ihr die beiden Styroporplatten, eine schwarze und eine weiße.

Felix mit Reflektoren

Die folgenden Beiden Bilder zeigen den Effekt was passiert wenn ich den Reflektor ins Licht halte das vom Fenster kommt um es auf die Box zurückzuwerfen. Die Bilder habe ich mit einem Stativ mit einer rech langen Belichtungszeit von 1,3 Sek. und Blende fünf gemacht um möglichst NUR das vorherschende Licht zu nutzen.
Im ersten Bild wurde kein Reflektor eingesetzt und das Schwarz der Box säuft fast ab.

Lautsprecher ohne Reflektor

Selbes Bild, allerdings habe ich hier auf der rechten Seite die weiße Styroporplatte eingesetzt. Am Rand auch gut im Bild sichtbar.  Die Strukturen der Box sind gut erkennbar.

Lautsprecher mit Reflektor

Hier nocheinmal die selbe Situation, nur mit kleinerer Brennweite. Belichtungszeit/Blende wie vorher.

 Lautsprecher

Lautsprecher mit Reflektor

Als nächstes möchte ich euch kurz den Unterschied zeigen was der Abschatter ausmacht. Eine Serie von drei Bildern (Belichtungszeit, 1/2 Sek. Blende 2,8.
Das erste Bild wurde ohne Reflektor aufgenommen, bei dem zweiten war rechts wieder die weiße Styroplatte im Einsatz und bei dem letzten habe ich die schwarze Seite eingesetzt. Im Bereich der schwarzen Box sieht man den Effekt kaum, wenn ihr jedoch auf die glänzenden Kugelecken achtet wird der Effekt sehr deutlich.

Lautsprecher ohne Reflektor

Lautsprecher mit weißem Reflektor

Lautsprecher mit schwarzem Reflektor

Bei den folgenden beiden Bilder habe ich zwei Reflektoren eingesetzt. Man sieht den Unterschied ganz deutlich wieder an den Kugelecken auf der linken Seite. Eine Platte rechts und dann eine links und rechts.

Lautsprecher mit einem Reflektor

Lautsprecher mit Reflektor links und rechts

Das war jetzt ein kurzer Abriss über den Einsatz von Reflektoren in nur durch Tageslicht beleuchteten Räumen. Ich habe keinen Blitz eingesetzt.
So, und nun hoffe ich das der Artikel dem Michael gefällt und ich mir den Sunbounce sichern kann 😉

Hier gehts nochmal zu dem Artikel „Bouncing in the Dark“ von Licht(in)former.

Schönen Gruß,

Felix

Die Demos sind zwar schon vorbei, aber das schadet ja nicht sich trotzdem weiter gegen dieses Vorhaben zu wehren. Gerade für uns Fotografiebegeisterte könnte uns dies einen großen Strich durch die Rechnung machen!

Ein weiteres schönes Beispiel für „Lost Places“, das alte Diamaltwerk in Allach. Natürlich auch wieder fein mit Bauzaun umringt. Aber es gibt immer eine Lösung… 😉
Es war ein krass nebliger Tag und saukalt! Aber es ist eine feine Location. Man muss nur ein wenig aufpassen, schein nicht mehr alles so sicher zu sein…

Hi,

vorhin bin ich über den Blogerring von Gerd Kluge auf den Blog www.lepicture.de gestoßen und habe dort ein tolles Projekt entdeckt an dem ich mich beteiligen will!

Und zwar das Farben ABC! Das heißt es gibt jeden Monat von jedem der mitmacht zwei neue Fotos mit einer hervorstechenden Farbe zu dem jeweils passenden Buchstaben.

Farben ABC

Farben ABC

Das gefällt mir, und da bin ich dabei!

Vor einigen Tagen hatte ich eine Diskussion mit einem Kollegen ob es denn besser eine EOS 7D sein soll oder doch lieber eine 5D Mark II.
Prinzipiell ist die Frage schnell beantwortet, wer hätte nicht lieber eine 5D Mark II.
Wir kamen also schnell auf einige Diskussionspunkte bei welchen ich dem Kollegen bei einem Bestimmten nicht so ganz recht geben wollte.
Und zwar die Schärfentiefe.
Zuerst ging es um die Tatsache das die zwei Kameras ja auch verschiedene Sensoren haben und de facto dann auch verschiedene Bajonettanschlüsse. Was wiederum heist, das man verschiedene Objektive braucht.
D.h. wenn ich mir jetzt mit meiner alten EOS 350D eine 7D zulege kann ich meine Objektive ALLE wieder verwenden. Lege ich mir aber eine 5D MKII zu kann ich nicht alle Objektive verwenden, aber vielleicht ein paar.

Ums kurz klarzustellen, meine 350D hat ein EF-S Bajonett, auf welchem ich alle EF-S und auch alle EF Objektive verwenden kann.

Die 7D hat auch ein EF-S Bajonett, also kann ich auch beide Varianten verwenden.

Die 5D MKII hat dagegen ein EF Bajonett was dann eben aussschliest EF-S Objektive zu verwenden.

Aber wo ist der Unterschied zwischen EF-S und EF Bajonetten?
Es ist der Cropfaktor, bzw. die verschiedenen Sensorgrößen. Meine 350D sowie die 7D haben einen hat einen APS-C Sensor, während die 5D Mark II einen Vollformatsensor hat.
Und die EF-S Objektive sind auf den APS-C Sensor ausgerichtet. D.h. ein EF-S Objektiv an einer MKII würde nicht den ganzen Sensor abdecken. Deswegen funktioniert das nicht.
Andersrum natürlich schon, da ja die EF Objektive über den Sensor reichen. Was hat das aber jetzt alles mit der Schärfentiefe zu tun?

Ich habe damals zu meinem Kollegen gesagt, das ich mit der MKII eine geringere Schärfentiefe habe. Er wollte mir das nicht abnehmen. Für mich war es klar in dem oben geschilderten Fall eine Mark II zu nehmen, weil wenn ich da mein 50 mm EF Objektiv draufschraube habe ich eine geringere Schärfentiefe als bei der 7D.
Durch den Cropfaktor von 1,6 erhalte ich zwar bei der 7D mit dem 50er eine Brennweite von 80 mm. Aber ich muss dann natürlich um den selben Bildausschnitt zu erhalten weiter weg gehen. Dadurch vergrößert sich der Schärfenbereich wieder.

Auf dem Blog von Patrick Ludolph auf neunzehn72.de habe ich einen wunderschönen Artikel gefunden der genau dieses schöne Phänomen sehr anschaulich erklärt. Zwar mit einer Nikon D700 und einer Nikon D7000, aber da drück ich jetzt mal ein Auge zu.

Hier gehts zum Artikel!

Viel Spaß!