Archive for Juni, 2016

Ankunft am Kuala Lumpur International Airport (KLIA)

Nach drei Stunden Wartezeit in Muskat und weiteren sechseinhalb Stunden Flug bin ich um ca. acht Uhr Lokalzeit am Flughafen angekommen. Auf geht’s!

Tipp: Die Bahn benutzen um an sein Gepäck zu kommen (führerlose Ubahn – da sind die Malaysier den Deutschen einen ganzen Schritt voraus, die fährt bestimmt schon seit fünf bis zehn Jahren). Dazu der gelben Markierung sowie der Beschilderung Baggage Reclaim folgen.

Bevor man allerdings an sein Gepäck kommt muss man erst durch die Zoll- und Passkontrolle. Auf der linken Seite befinden sich die leeren Schalter für die Einheimischen und auf der rechten Seite die Schlange für die Foreigners bzw. Immigrants. Europäische Bürger müssen sich hier auf eine längere Wartezeit über eine Stunde einstellen.

An einem der zahlreichen Geldautomaten sollte man dann einige Ringgits abheben um für Kuala Lumpur gerüstet zu sein.

Ein Stockwerk tiefer befindet sich der Busbahnhof. Dort gibt es für 12 MYR (umgerechnet ca. 2,60 €, Link zum Geo.de Währungsumrechner) ein Ticket nach Kuala Lumpur Chinatown. Chinatown ist quasi die Altstadt von KL und liegt recht zentral. Man kann von dort gut das Zentrum der Stadt zu Fuß erkunden. Ich habe dort im Guesthouse Oasis, das direkt in der Jalan Pentaling (sehr bekannte Markstraße in Chinatown) liegt, übernachtet, nachdem mich ein Franzose namens Dany dort hingeführt hat.

Tipp: Sich nicht von Leuten blenden lassen die Geld dafür haben wollen wenn sie dich zu einem Guesthouse führen. Diese werden meistens bereits von den Besitzern bezahlt.

Das Guesthouse ist ein kleines unscheinbares Haus mit Schlafsaal und Einzelzimmern sowie Gemeinschaftsraum. Die Zimmer sind zwar wirklich winzig (zwei bis drei qm) aber sauber und ruhig. Das Bett nimmt Dreiviertel der Fläche des Zimmers ein, ist aber echt beqeurm und ebenfalls gepflegt.

Wirklich cool am Oasis ist die Dachterasse im fünften Stock auf der man den Abend schön ausklingen lassen kann.

WLAN ist kostenlos, es gibt aber für ein paar Ringgits einen Computer zum benutzen.

Erste Eindrücke sammeln

Nachdem man den Jetlag überwunden hat erkundet man die Stadt am besten direkt zu Fuß von Chinatown aus. Auf dem Weg zum Zentrum gibt es bereits ein paar Tempel und Märkte zu sehen.

Der Merdeka Square und die Masjid Jamek sowie die Kuala Lumpur City Galerie sind alle in Laufweite und auf jeden Fall einen Besuch wert.

Der Merdeka Square ist ein groß angelegter Rasenplatz auf welchem die Föderation Malaysia gegründet wurde. Dort steht ein riesiger Fahnenmast mit der Flagge Malaysias.

Direkt neben dem Merdeka Square befindet sich die Kuala Lumpur City Galerie, welcher man auch einen Beauch abstatten sollte. Hier findet man zuhauf Informationen über Kuala Lumpur, da es eigentlich eine Art Tourist Information ist. In der City Galerie gibt es ein riesiges Model der ganzen Stadt, welches man zusammen mit einer Multivisionsshow anschauen kann. Lohnt sich auf jeden Fall!

Rund um die Masjid Jamek war gerade eine große Baustelle und es wurde einem der Blick ein wenig verwehrt. Trotz Baustelle ist die Moschee auf jeden Fall einen Besuch wert. Man kann die Moschee bedingt im Rahmen einer Führung und mit entsprechender Kleidung (welche man ausleihen kann) besuchen.

Öffentlicher Nahverkehr

Es gibt in Kuala Lumpur vier verschiedene Bahnen (LRT, zwei Monorail und eine Ubahn) und zahlreiche Busse mit welchen man am viele Orte gelangen kann. Unter den Bussen gibt es die öffentlichen Busse, einen Hop-on-Hoop-off Bus für Touristen und angeblich sogar einen kostenlosen Bus. Die Bahnen und Busse sind nicht in einem Verbund organisiert. D.h. man zahlt für jede Fahrt extra, was aber recht günstig ist und gut funktioniert.

Zweiter Tag

Ein schönes Kontrastprogramm bietet z.B. der Besuch der Petronas Towers und des KLCC am Morgen, und um dem Großstadtsstress zu entkommen ein Abstecher in den Botanischen Garten mit dem Birdpark am Nachmittag.

Beides sind wirkliche Highlights welche die Möglichkeiten und die Varietät dieses asiatischen Landes zeigen. Einerseits die scheinbare Unbegrenztheit in der Hochhausarchitektur und andererseits die zahlreiche Artenvielfalt in der Tierwelt dieses tropischen Landes.

Für einen dritten Tag oder einen längeren Aufenthalt empfehle ich den Dumont Reiseführer Malaysia von Renate Loose. Aus diesem habe auch ich viele Informationen.

Ich habe mich am dritten Tag meines Aufenthalts in Kuala Lumpur habe auf den Weg in den Taman Negara Nationalpark gemacht. Meine Reiseeindrücke dazu findet ihr im folgenden Post.

Anreise

Die Reise von Kuala Lumpur in den Taman Negara Nationalpark verlief recht entspannt und ohne größere Schwierigkeiten.

Um von Kuala Lumpur in den Taman Negara Nationalpark zu kommen fährt man am besten mit dem Bus Richtung Osten über die Autobahn E8 und die Landstraße 98 nach Jerantut.

Abfahrt des Busses in Kuala Lumpur jeden Tag um acht, zehn, zwölf und 16 Uhr an der Station Titiwangsa. Dort bekommt man auch das Ticket, welches 12,8o MYR kostet. Titiwangsa erreicht man mit der grünen Monorail oder mit der gelben Ampang Line.

Ich bin mit dem Bus um 12 gefahren. Der ist in drei Stunden in Jerantut und man hat dann noch genügend Zeit um sich weiter zu orientieren. Entweder man sucht sich dort eine Übernachtungsmöglichkeit oder man reist gleich weiter in den Taman Negara Nationalpark.

Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten. Entweder mit einem öffentlichen Bus, mit dem Boot oder mit einem Kleinbus einer lokalen Agentur. Die Agenturen erwarten dich direkt nach der Ankunft in Jerantut. Man kann sich hier also auf eigene Faust durchschlagen oder ein Angebot einer der Agenturen annehmen. Ich bin mit der Agentur NKS gefahren. Diese hat mir auch gleich ein Ticket für die spätere Weiterreise in die Cameron Highlands gebucht.

Nach einer Stunde Wartezeit ging es dann mit einem Kleinbus noch 65 km weiter nach Kuala Tahan, dem Ort am südlichen Eingang in den Park. Die Zufahrtsstraße in den Nationalpark führt hierbei bereits durch Regenwaldgebiet, aber leider auch durch kilometerlange Palmenplantagen, für Welche der Regenwald mittels Brandrodung geopfert wurde. Nach ca. eineinhalb Stunden erreicht man den Ort. Dort gibt es viele verschiedene Hostels und auch ein besser situiertes Ressort zum Übernachten. Ich bin im etwas abseits gelegenen, bunt bemalten Tahan Guesthause geblieben, welches sehr ruhig, direkt neben der hiesigen Moschee liegt. Die Übernachtung in einem Single Room kostet 30 Ringgits.

Aktivitäten

Mit zwei anderen Deutschen und Melissa, einem Mädel aus England die seit zwei Jahren unterwegs ist bin ich auf den Bukit Teresek und anschließend über den Canopy Walkway gewandert.

Man überquert den Sungai Tembeling mit einem Boot (ein Ringgit) und hält sich dann in dem Resort links. Im Wildlife Headquarter im Resort an der anderen Uferseite bezahlt man den Entry Permit (ein Ringgit) und die Camera License (fünf Ringgit). Der Weg führt dann auf einem Plankenweg durch den Dschungel. Wenn man früh startet bekommt man vielleicht den Argusfasan zu sehen und begegnet mit etwas Glück einem Wildschwein. Wir haben den Fassn zweimal gesehen, dazu ein paar Affen in den Baumkronen entdeckt und wurden später tatsächlich vom Grunzen eines Wildschweines überrascht. Nach einiger Zeit zweigt der Weg nach rechts ab und man verlässt den Plankenweg. Etwa 20 min später erreicht man den Hauptweg auf den Bukit Teresek und wandert erneut auf dem Plankenweg stetig aufwärts. Nach weiteren 50 – 60 min kommt man an eine Aussichtsstelle. Nun ist es nicht mehr weit bis zum Gipfel. Auf der Wanderung begegnet man wohl nur mit sehr viel Glück einem Tiger oder einem Elefanten dafür zahlreichen verschiedenen Schmetterlingen und Ameisen. Tiger und Elefanten sind vermutlich eher im tieferen Dschungel zu finden (ist vielleicht auch ganz gut so… 😉). Nach der Besteigung des Gipfels muss man den Hauptweg vorbei an der Abzweigung von welcher wir gekommen sind zurück gehen erreicht dann den Eingang zum Canopy Walkway. Hier ist erneut eine Gebühr von fünf Ringgit notwendig, welche sich aber wirklich lohnt. Denn die riesigen Bäume des Regenwalds aus einer Höhe von 45 m zu betrachten ist echt eine beeindruckende Erfahrung! Der Canopy Walkway führt zurück zu dem Plankenweg auf welchem man zum Resort und zum Ausgangspunkt zurück kommt.

Die Wanderung dauert ca. vier Stunden. Es bleibt dann noch genügend Zeit für weitere Aktivitäten oder um den Tag entspannt ausklingen zu lassen.

Zu empfehlen ist z.B. eine Bootsfahrt nach Lata Berkoh. Dort kann man super Im Fluß Baden gehen während die Bootsguides auf die Rückfahrt warten. Von der Anlegestelle bis zur Badestelle ist noch ein Fußmarsch von 20 – 30 min notwendig. Es ist aber wirklich herrlich dort in dem Fluß zu baden! Wir hatten wirklich Spaß dort!

Will man mehr Unternehmen oder tiefer in den Dschungel wandern ist eine geführte Tour zu empfehlen. Dafür gibt es mehrere Anbieter. Unter anderem ist z.B auch eine siebentägige Tour auf den Gungung Tahan möglich (höchster Berg Malaysias) oder eine viertägige Trekkingtour durch den Dschungel mit Übernachtung in Höhle und der Chance auf Elefanten zu treffen möglich.

Verpflegung

In Kuala Tahan gibt es einige schwimmende Restaurants direkt auf dem Fluß. Angeboten werden wunderbare malaysische oder auch indische Gerichte in verschiedenen Preiskategorien. In der Zufahrtsstraße zum Fluß befindet sich ein kleiner Minimarkt und nebenan ein Restaurant in welchem es diverse Frühstücksgerichte gibt.

Guten Morgen liebe Leser meines Blogs,

den ein oder anderen mag der Titel dieses Blogeintrages verwundern, schließlich geht es ja hauptsächlich um Fotos auf felixmayr.photography. Und darum geht es auch dieses Mal wieder. Auch wenn in der letzten Zeit gelegentlich der ein oder andere Artikel zu finden war.

In den nächsten zwei bis drei Wochen bin ich unterwegs in Malaysia. Denn ein paar gute Freunde haben mich dorthin auf eine Hochzeit eingeladen!! Wann bekommt man schon mal eine Einladung auf eine Hochzeit nach Malaysia!? Da lasse ich es mir natürlich nicht nehmen dem Land auch einen Besuch abzustatten und euch mit Fotos und interessanten Details des Landes zu versorgen.

 

Anzeigetafel Flughafen München

Am Flughafen München

 

Flugtickets zur Hochzeit

Tickets zur Hochzeit

Aus diesem Grund sitze ich grade in einem Liegestuhl aus schwarzem Leder am Flughafen in Muskat im Oman. Und blicke der aufgehenden Sonne entgegen, während ich auf meinen Anschlußflug nach Kuala Lumpur warte. Allein der morgendliche Dunst in der Luft verrät schon die Anwesenheit der Wüstenatmosphäre, auch wenn man das im klimatisierten Warteraum des Flughafens nicht mitbekommt. Allerdings auf dem Weg vom Flugzeug zum Transitgate. 31 Grad hat es bereits um halb sechs, noch vor Sonnenaufgang!

Wer übrigens günstig einen Flug nach Kuala Lumpur, Singapur oder auch in viele andere Städte und Länder der Welt buchen will, sollte sich mal Skyscanner anschauen. Man kann hier echt günstige Flüge finden. Wer nicht nur hin und zurück fliegen will kann sich auch mal bei Momondo reinklicken. Dort kann man auch Gabelflüge buchen.

So long,

Felix