Archive for the ‘Fotolocations’ Category

Kürzlich war ich wieder einmal auf einer Lost Place Tour unterwegs. Diesmal ging die Fahrt in den Südosten von Bayern – direkt an die Grenze nach Österreich.

Die Klinik wurde 1938 als zusätzliche Klinik zu dem damals bereits bestehenden Krankenhaus erbaut. Architektonisch geplant wurde Sie von dem Architekten Edgar Berge. Im Krieg nutzen man das Krankenhaus dann als Wehrmachtslazarett. Irgendwann, wahrscheinlich in den 80ern, wurde die Klinik anscheinend dann von einem privaten Investor übernommen, welcher 1996 Insolvenz anmeldete. Seit dem steht das Gebäude leer und harrt seiner Dinge als Lost Place.
[Quelle: 850 Jahre Festschrift der Gemeinde Bischofswiesen auf Yumpu]

 

 

Vor einiger Zeit hatte ich einige Lost Places in Bayern besucht und einige Artikel dazu auch auf meinem Blog geschrieben. Unter anderem über das Heizkraftwerk in Aubing oder zum Beispiel den S-Bahnhof Oberwiesenfeld. Zu dieser Zeit hatte ich auch die Facebookgruppe „Lost Places München und Bayern“ gegründet, welche mittlerweile über 10.000 Mitglieder zählt!
Ein Riesen Dank an dieser Stelle geht an Leon Beu, welcher mich damals als erster zusätzlicher Admin mit dem freischalten neuer Gruppenmitglieder und in der Moderation der Beiträge unterstützte. Mittlerweile hat Leon weitere Admins hinzugefügt, weil es sonst nicht mehr handlebar wäre. Vielen Dank auch an die anderen Admins, die sich ebenfalls um die Gruppe kümmern. Ich bin echt begeistert wie das läuft.

Nun aber zu dem Titel des Beitrages. Das Kursanatorium in Bad Kissingen. Es ist wohl einer der beliebtesten und bekanntesten Lost Places die es in Bayern so gibt. Es steht im großen und ganzen schon seit fast 40 Jahren leer. Verschiedene Versuche das Gebäude wieder zu nutzen scheiterten an diversen Schwierigkeiten, welche dafür sorgten das bisher niemand sich des Gebäudes annahm.
Vermutlich wird es daher eines Tages abgerissen werden. Ich habe daher die Tage mal einen Ausflug nach Bad Kissingen gestartet um zu sehen was von dem Gebäude noch über ist.

Und dazu gibt es nun ein paar Bilder:

Vor einigen Monaten hatte ich einen Beitrag über den Alten Postbahnhof Leipzig geschrieben.

Von dieser Fototour gibt es jetzt einen Kalender für 2016, der über folgende Onlinehändler zu beziehen ist.

Ein super Weihnachtsgeschenk für Lost Places Fans oder Liebhaber historischer Orte. Genausogut für Eisenbahner oder Postfreaks.

Es ist jetzt eine gute Weile her, das ich einen Lost Place gepostet habe. Das liegt vor allem daran, das ich in den letzten zwei Jahren ein Studium an der LSOM neben meinen Job als Operations Manager bei PPRO absolviert habe und einfach keine Zeit dazu hatte mich mal wieder um die wichtigen Dinge im Leben zu kümmern.
Ein wenig hat sich auch der Blog verändert. Der Blog ist jetzt unter felixmayr.photography bzw. blog.felixmayr.com zu erreichen.
Google Sitemap – mäßig ist das zwar vielleicht ein wenig kritisch zu sehen, aber wer weiß was noch alles kommt.

Der alte Postbahnhof in Leipzig

Nun aber zu dem Lost Place.
Ich war also mal wieder wegen dem Studium in Leipzig. Ein vorerst letztes Mal um meine Masterarbeit zu verteidigen. Da ich einen Tag frei hatte lag es nahe sich im Osten mal nach LPs umzusehen. Und siehe da, ein Kommilitone aus meinem Studium hatte das Buch Lost Places Leipzig: Verborgene Welten in seinem Regal. Also habe ich kurzerhand ein paar der LPs in dem Buch rausgesucht, die ich besuchen wollte.

Es blieb dann aber im Endeffekt bei dem alten Postbahnhof, denn es war wirklich kalt und nach zwei Stunden draußen im Nebel war ich echt durchgefroren.
Der Bahnhof ist zu finden in dem Dreieck zwischen Gleis, Brandenburger Straße (der Brücke) und der Adenauer Allee. Man geht einfach bei der Boulderhalle vorbei und befindet sich direkt auf dem ehemaligen Gleisareal.
Die Gleise sind alle entfernt, es ist nur noch der Schotter und natürlich viel Gestrüpp da. Man findet in den ehemaligen Gleisbetten auch einige so merkwürdige Gummimatten, welche vielleicht als Unterlagen zwischen Gleis und Schweller eingesetzt wurden. Genau kann ich das nicht sagen.
Viele Nebengebäude, sowie auch das Hauptgebäude sind mit massiven Gittern und Metallblechen versperrt. Aber die große ehemalige Bahnhofshalle steht offen (wie will man so eine Halle auch absperren.. 😉 )
Dort findet man die üblichen Glassplitter sowie etliche Graffitis. Wenn man dann aber in der Halle ein wenig genauer hinschaut, findet man auch einen (eigentlich versperrten) Zugang in das Hauptgebäude. Das bedarf aber ein wenig Geschick. In dem Hauptgebäude findet man auch allerlei Graffiti und aber auch viele alte Postdokumente. Etliche kleine Zettel, wie sie früher wohl oft zur Markierung von bestimmten Postsendungen benutzt wurden.
Man muss aber auch sagen, das das Gebäude zum Teil richtig marode war. D.h. Decken hingen herunter und Mauern waren bereits großflächig eingestürzt.

Nun aber ein paar Bilder dazu.

Heute schreibe ich mal wieder seit längerem einen Kurzen Eintrag über Lost Places.
Da ich immer wieder darauf angesprochen werde.

Ich war im August 2012 im Urlaub in Rumänien und bin drei Wochen mit dem Auto unterwegs gewesen. Dort im wilden Osten finden sich schöne alte Lost Places. Gerade wenn man nicht auf den großen Straßen unterwegs ist, wie wir, findet man urplötzlich mitten im Wald ein rießiges Areal eines alten Bergwerkes.
An diesem Tag hat es richtig geschüttet, und leider hatten wir eigentlich auch nicht genug Zeit, aber wir hielten trotzdem an um uns ein wenig umzusehen.
Wir fanden alte Betonruinen, zerbrochene Fensterscheiben, Schuhe, CO2-Röhrchen, Verpflegungsrationen, alte Dokumentationszettel und, und, und…

Viel Spaß mit den Bildern.

 

Heute Nachmittag habe ich mich nochmal aufgemacht um ein spezielles Parkdeck aufzusuchen auf das ich über einen Kommentar bei Facebook aufmerksam geworden bin.
Und zwar handelt es sich hier um ein Parkdeck das an der Siegenburgerstraße Kreuzung zum Mittleren Ring steht. Direkt neben der Araltankstelle bevor es auf die Lindauer Autobahn geht.
Dieses Parkhaus ist derzeit geschlossen. Es ist eigentlich recht neu, aber die Statiker haben sich angeblich verrechnet, und deshalb darf es nicht genutzt werden.
Auf der einen Seite irgendwie Mist, weil man mit dem Auto nicht reinkann. Auf der anderen Seite vielleicht gut, da man evtl. ja reinkann wenn man sich eine extra Genehmigung holt, und dann ist da nämlich nichts los! Das ist halt dann extracool!
So gesehen ist es ja eigentlich auch ein „Lost Place“. Aber es ist halt nicht vergammelt, sondern noch recht neu!

Hier mal noch ein paar Bilder dazu:

 

Gestern war ich trotz meines kaputten Fußes mal wieder unterwegs. War zwar etwas gehandicapt, aber es ging trotzdem irgendwie.
Ich hab mir mal den alten S-Bahnhof Oberwiesenfeld angeschaut.
Der wurde damals zu den Olympischen Spielen in München 1972 gebaut. Irgendwann wurde er still gelegt und fristet nun sein dasein als Betonruine mitten in München. Die Gleise sind um den Bahnhof z.T. noch vorhanden, aber weiter etwas weiter wurden sie zurückgebaut.
Sicherlich auch eine schöne Location für etwaige Shootings.

Heute gibt’s einen weiteren Beitrag zum Thema Fotolocations. Keine Lost Places wie in den letzten Beiträgen, auch einsame Plätze, aber nicht immer 😉
Und zwar habe ich in München nach Parkdecks gesucht welches ihr oberstes Deck unter freiem Himmel haben und sich deshalb möglicherweise gut für Shootings eignen könnten. Das ganze war zwar auch schon letztes Jahr, aber die Parkdecks gibt’s ja immer noch.

Die Qualität der Bilder ist nicht die Beste, ich hab die nämlich eigentlich nur zum Zweck der Ortdokumentation mit meinem Galaxy Tab gemacht, weil das nämlich gleich die GPS-Koordinaten mitspeichert 😉 Das rockt. Ich weis zwar das es Tools gibt um einen Track auf Fotos zu mappen, aber da war ich einfach zu faul dazu…

Ein Parkdeck welches „Oben ohne“ mitten in der Stadt ist das Parkhaus am Hofbräuhaus in München. Ist aber nicht so gut geeignet, weil es Häuser in unmittelbarer Nähe gibt welche höher sind als das Parkdeck.
Hier ein paar Bilder dazu:

Ein weiteres Parkhaus „Oben ohne“ ist das City-Parkhaus am Färbergraben nähe Sendlinger Straße:

Noch ein Parkhaus in der Stadt mit offenem Deck ist das Parkhaus am Stachus, in der Kolpingstraße zwischen Matthäser und Deutschem Theater:

Das letzte das ich damals angefahren bin, und das mir auch am besten geeignet schien für Fotoshootings, weil es gegenüber den anderen Parkhäusern keine in nächster Nachbarschaft hohen Häuser gibt und man sehr weit sehen kann. Dort oben ein Shooting im Sonnenuntergang ist bestimmt der Hammer. War dort mit meinem Roller als die Sonne unterging. War echt cool!

Eine weitere Location hab ich noch auf Lager, aber da muss ich schaun ob ich an aus den Fotos noch was rauskrieg oder ob ich nochmal hinfahren muss, weil es war nämlich schon dunkel als ich dort war. Die gibts dann vielleicht das nächste mal.

Cu, Felix

Ein weiteres schönes Beispiel für „Lost Places“, das alte Diamaltwerk in Allach. Natürlich auch wieder fein mit Bauzaun umringt. Aber es gibt immer eine Lösung… 😉
Es war ein krass nebliger Tag und saukalt! Aber es ist eine feine Location. Man muss nur ein wenig aufpassen, schein nicht mehr alles so sicher zu sein…

Ein weiterer Ausflug bzgl. Lost Places am 27. November 2011 war die Alte Ziegelbrennerei Deck. Leider steht da nur noch ein kleines Häuschen welches natürlich auch schön mit Bauzaun versperrt ist.

Früher, bzw. vor ein paar Jahren gabs da wohl noch ein paar Mehr Gebäude. Aber inzwischen ist das Gelände von einer Baufirma besetzt welche da wohl neue Wohnungen hinbauen will und somit viele der alten Gebäude abgerissen hat.

Bis auf eben eines. Und dazu hab ich hier noch ein paar Bilder. Viel Spaß!