Archive for the ‘Fotowissen’ Category

Letztes Wochenende war ich auf einem Zivi-Ehemaligentreffen und habe dort einen kleinen Fotoworkshop zur Landschaftsfotografie gegeben. Ist recht gut angekommen.
Anschließend sind wir zusammen ins Benediktbeurer Moor gegangen um die neu erworbenen Kenntnisse anzuwenden. Dabei habe ich meine ehemaligen Zivikollegen und Anhang beim Umsetzen der besprochenen Techniken unterstützt.
Ich habe natürlich ebenso fotografiert und die folgenden Bilder sind dabei entstanden:

Mit folgendem Link könnt ihr euch bis zu 16 GB kostenlosen Onlinespeicher bei Dropbox holen!

http://db.tt/ijDo2f4V

lg, Felix

Gestern Abend bin ich auf einen wirklich interessanten Fotografen aus der Schweiz gestoßen!
Er bietet auf seiner Website an die 50 Videotutorials für jeden Bereich der Fotografie an.
Angefangen vom Aufbau eines einfachen Fotostudios über Lichtsetup und sehr interessant auch Videos zu Regieanweisungen für das Posing eines Models!
Ist echt lohnenswert!

Hier der Link dazu: http://www.stefanpeter.ch

Anbei auch noch ein Youtubelink über den ich auf die Seite aufmerksam wurde.

Gruß, Felix

Wie ja hinlängst bekannt ist, ist vor zwei Tagen die 5D Mark III präsentiert worden. Wie die Geier haben ja alle drauf gewartet! Ich habe  auch darauf gewartet, aber eher aus einem anderen Grund!

Ich hoffe jetzt das die MK II ein wenig günstiger wird! Weil die ist meiner Meinung nach noch absolut ausreichend. Ich denke nämlich fast das die Mark III schon in Richtung Videokamera geht. Aber das kann man sehen wie man will.

Ich freue mich auf jedenfalls auf günstige Mark II Angebote.

Wie seht ihr das?

Gruß, Felix

Servus,

heute bin ich auf den Blog von Licht(in)former gestoßen, der gerade einen Wettbewerb ausgeschrieben hat bzgl. Nutzung von Reflektoren. In seinem speziellen Fall mal nicht die Nutzung von Reflektoren im gleißenden Sonnenlicht, sondern auch mal in Umgebungen die nicht hell erleuchtet sind.

Also hab ich mir gedacht das wäre doch eine schöne Sache um eine kleine Bildstrecke zu gestalten. Da ich im Moment durch meinen gebrochenen Knöchel nicht besonders mobil bin musste dafür unser Wohnzimmer herhalten.
Ich habe kurz dokumentiert was ein kleiner Reflektor, in meinem Fall eine einfache Styroporplatte ausmachen kann.
Die hab ich mir für ein paar Euro im Baumarkt gekauft und haben schon einige male ihre Dienste getan. Bei einer der Platten habe ich eine Seite schwarz lackiert um sie als Abschatter (umgangssprach auch als „Neger“ bezeichnet – aber sowas darf man ja nicht mehr sagen…). Die andere ist auf beiden Seiten weiß. Anfangs hatte ich dort noch die eine Seite mit Alufolie beklebt um einen stärkeren Kontrast zu erzeugen, die hat sich aber leider mittlerweile abgelöst – muss ich wohl mal neu machen.

Der Aufbau der Situation war ganz einfach. Mangels eines Models das kurzfristig zu mir in die Wohnung stolpert, hab ich einfach eine meiner Lautsprecherboxen auf den Couchtisch gestellt und als „Model“ verwendet.

In dem folgenden Bild seht ihr kurz den Aufbau. Das ist unser Wohnzimmer. Auf dem Tisch steht nachher die Box. Wie ihr seht kommt vom Fenster Licht herein, das ich später mit den Reflektoren auf die Box zurückwerfe.

Unser Wohnzimmer

Hier seht ihr die beiden Styroporplatten, eine schwarze und eine weiße.

Felix mit Reflektoren

Die folgenden Beiden Bilder zeigen den Effekt was passiert wenn ich den Reflektor ins Licht halte das vom Fenster kommt um es auf die Box zurückzuwerfen. Die Bilder habe ich mit einem Stativ mit einer rech langen Belichtungszeit von 1,3 Sek. und Blende fünf gemacht um möglichst NUR das vorherschende Licht zu nutzen.
Im ersten Bild wurde kein Reflektor eingesetzt und das Schwarz der Box säuft fast ab.

Lautsprecher ohne Reflektor

Selbes Bild, allerdings habe ich hier auf der rechten Seite die weiße Styroporplatte eingesetzt. Am Rand auch gut im Bild sichtbar.  Die Strukturen der Box sind gut erkennbar.

Lautsprecher mit Reflektor

Hier nocheinmal die selbe Situation, nur mit kleinerer Brennweite. Belichtungszeit/Blende wie vorher.

 Lautsprecher

Lautsprecher mit Reflektor

Als nächstes möchte ich euch kurz den Unterschied zeigen was der Abschatter ausmacht. Eine Serie von drei Bildern (Belichtungszeit, 1/2 Sek. Blende 2,8.
Das erste Bild wurde ohne Reflektor aufgenommen, bei dem zweiten war rechts wieder die weiße Styroplatte im Einsatz und bei dem letzten habe ich die schwarze Seite eingesetzt. Im Bereich der schwarzen Box sieht man den Effekt kaum, wenn ihr jedoch auf die glänzenden Kugelecken achtet wird der Effekt sehr deutlich.

Lautsprecher ohne Reflektor

Lautsprecher mit weißem Reflektor

Lautsprecher mit schwarzem Reflektor

Bei den folgenden beiden Bilder habe ich zwei Reflektoren eingesetzt. Man sieht den Unterschied ganz deutlich wieder an den Kugelecken auf der linken Seite. Eine Platte rechts und dann eine links und rechts.

Lautsprecher mit einem Reflektor

Lautsprecher mit Reflektor links und rechts

Das war jetzt ein kurzer Abriss über den Einsatz von Reflektoren in nur durch Tageslicht beleuchteten Räumen. Ich habe keinen Blitz eingesetzt.
So, und nun hoffe ich das der Artikel dem Michael gefällt und ich mir den Sunbounce sichern kann 😉

Hier gehts nochmal zu dem Artikel „Bouncing in the Dark“ von Licht(in)former.

Schönen Gruß,

Felix

Die Demos sind zwar schon vorbei, aber das schadet ja nicht sich trotzdem weiter gegen dieses Vorhaben zu wehren. Gerade für uns Fotografiebegeisterte könnte uns dies einen großen Strich durch die Rechnung machen!

Vor einigen Tagen hatte ich eine Diskussion mit einem Kollegen ob es denn besser eine EOS 7D sein soll oder doch lieber eine 5D Mark II.
Prinzipiell ist die Frage schnell beantwortet, wer hätte nicht lieber eine 5D Mark II.
Wir kamen also schnell auf einige Diskussionspunkte bei welchen ich dem Kollegen bei einem Bestimmten nicht so ganz recht geben wollte.
Und zwar die Schärfentiefe.
Zuerst ging es um die Tatsache das die zwei Kameras ja auch verschiedene Sensoren haben und de facto dann auch verschiedene Bajonettanschlüsse. Was wiederum heist, das man verschiedene Objektive braucht.
D.h. wenn ich mir jetzt mit meiner alten EOS 350D eine 7D zulege kann ich meine Objektive ALLE wieder verwenden. Lege ich mir aber eine 5D MKII zu kann ich nicht alle Objektive verwenden, aber vielleicht ein paar.

Ums kurz klarzustellen, meine 350D hat ein EF-S Bajonett, auf welchem ich alle EF-S und auch alle EF Objektive verwenden kann.

Die 7D hat auch ein EF-S Bajonett, also kann ich auch beide Varianten verwenden.

Die 5D MKII hat dagegen ein EF Bajonett was dann eben aussschliest EF-S Objektive zu verwenden.

Aber wo ist der Unterschied zwischen EF-S und EF Bajonetten?
Es ist der Cropfaktor, bzw. die verschiedenen Sensorgrößen. Meine 350D sowie die 7D haben einen hat einen APS-C Sensor, während die 5D Mark II einen Vollformatsensor hat.
Und die EF-S Objektive sind auf den APS-C Sensor ausgerichtet. D.h. ein EF-S Objektiv an einer MKII würde nicht den ganzen Sensor abdecken. Deswegen funktioniert das nicht.
Andersrum natürlich schon, da ja die EF Objektive über den Sensor reichen. Was hat das aber jetzt alles mit der Schärfentiefe zu tun?

Ich habe damals zu meinem Kollegen gesagt, das ich mit der MKII eine geringere Schärfentiefe habe. Er wollte mir das nicht abnehmen. Für mich war es klar in dem oben geschilderten Fall eine Mark II zu nehmen, weil wenn ich da mein 50 mm EF Objektiv draufschraube habe ich eine geringere Schärfentiefe als bei der 7D.
Durch den Cropfaktor von 1,6 erhalte ich zwar bei der 7D mit dem 50er eine Brennweite von 80 mm. Aber ich muss dann natürlich um den selben Bildausschnitt zu erhalten weiter weg gehen. Dadurch vergrößert sich der Schärfenbereich wieder.

Auf dem Blog von Patrick Ludolph auf neunzehn72.de habe ich einen wunderschönen Artikel gefunden der genau dieses schöne Phänomen sehr anschaulich erklärt. Zwar mit einer Nikon D700 und einer Nikon D7000, aber da drück ich jetzt mal ein Auge zu.

Hier gehts zum Artikel!

Viel Spaß!

Servus,

einige Zeit ist vergangen seit dem letzten Artikel in welchem ich kurz über Lost Places berichtet habe. Inzwischen habe ich einige der damals vorgestellten Locations besucht und werde in einem anderen Artikel mal darüber berichten.
Was jedoch viel wichtiger ist, ich habe meine alte Fotostudiosite neu gestaltet und den damals darin integrierten Blog auf meine Portfoliowebsite www.felixmayr.com umgezogen und neu gestaltet. Dieser ist jetzt auch mit meiner Facebookseite Fotostudio Felix verlinkt! Sehr cool dieses Feature!

Da das ganze etwas gedauert hat, hats leider länger keinen Eintrag mehr gegeben. Aber ich hoffe das durch die neue Architektur das ganze schöner und leichter von statten geht und auch ihr mehr davon profitiert.

Zu finden ist der Blog jetzt unter www.digimads.de.
Ausserdem möchte ich auf meine Portfoliowebsite www.felixmayr.com  hinweisen und natürlich nochmals auch auf www.fotostudio-felix.de.

Und nun viel Spaß auf der neuen Seite!

Cu, Felix


Viele kennen sicher das Problem. Man hat einen ganzen Haufen digitaler Fotos angesammelt und auch halbwegs sortiert (der eine mehr der andere weniger…).
Die Verwaltung der Bilder macht man mit Picasa, weil das ja schon lange gut funktioniert.

Und plötzlich gibt es Lightroom 3 und man ist besessen von den tollen Funktionen, nur eine hats nicht – die Gesichtserkennung, für die Picasa unschlagbar ist.

Was jetzt?!

Man googelt wie wild nach einer Lösung die durch die Gesichtserkennung den Fotos zugewiesenen Namen irgendwie in die Tag-Liste von Lightroom zu bekommen, automatisiert versteht sich. Man hat ja auch mehrere 10.000 Fotos, da wird das etwas anstrengend sonst.

Lange Rede, kurzer Sinn, nach recht langer Suche hab ich endlich eine Lösung gefunden. Gottseidank gibt es immer wieder findige Programmierer die für dieses Problem die Lösung schreiben.

Ich präsentiere: AvPicFaceXMPTagger

Ich hab das Tool grade am Laufen und es tut wirklich gute Dinge! Erkennt alle Namen der Picasa Gesichtserkennung und weist diese Gesichter je nach Wunsch als XMP-MP Tag, IPTC-Keyword Tag oder XMP-Lightroom Tag zu.
D.h. nach dem öffnenn der Bilder in Lightroom stehen alle Namen als Stichwörter in den Bilder drinn. Tataaaa!!! Und wir haben das was wir wollen.
Als kleines Schmankerl gibt es noch einen Keyword-editor und Manager dazu. Aber das kann man ja auch sehr schön in Lightroom selber machen.

AvPicFaceXmpTagger

Servus,

heute mal ein kurzer Bericht vom letzten Sonntag.

Ich war auf einem der Blitzworkshops von Dirk Wächter, bekannt aus dem dforum.de bei welchem es hauptsächlich um Canon Kameras sowie weitere Canon-Geräte und Zubehör geht.
Dirk Wächter bietet diese Blitzworkshops in ganz Deutschland an und erklärt anschaulich und für jeden zu verstehen die Grundsätze des ETTL-Blitzens von Canon.

Nach der Begrüßung der Teilnehmer in einem sehr schönen Hotel in München gings auch schon los mit einigen Grundlagen. Besonders interessant fand ich jedoch die sehr präzise und aufwändige Darstellung des eigentlichen Fotografiervorgangs, der ja je nach Dauer der eingestellten Belichtungszeit ja nur ein paar Hunderstel Sekunden dauert, und somit für den Menschen eigentlich nicht als eine Reihe von Abläufen wahrnehbar ist.
Mit anschaulichen Grafiken und Animation wurde erklärt was es konkret heißt auf den ersten bzw. auf den zweiten Verschlußvorhang zu fotografieren, und wie der eigentliche Belichtungsvorgang auf den Sensor abläuft.

Was hat es mit der Belichtungskorrektur in Zusammenhang mit dem ETTL-Blitzen zu tun und welche Möglichkeiten gibt es bzgl. Farbfolien die vor den Blitz gespannt werden den Weißabgleich des Fotos zu variieren.

Nach der therotischen Einführung im Seminarraum gings dann am späteren Nachmittag in die Praxis mit dem Model Karina.
Wir konnten nun jeder einzeln die erworbenen Kenntnisse in der Praxis umsetzen wobei uns Dirk hervoragend unterstützte.

Nachfolgend noch ein paar Fotos aus der Serie: