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Die faszinierende Insel Lankawi ist eine Tropeninsel im Nordwesten Malaysias mit einer wirklich fantastischen Fauna und Flora. Die Insel wird wie viele andere Tropeninseln von weiteren kleineren Inseln umgeben. Einige der Inseln die man von Lankawi aus sieht gehören bereits zum Staatsgebiet von Thailand.

Anreise

Die Insel Lankawi ist über die Hauptstadt der Insel Kuah mit der Fähre von Kuala Perlis aus zu erreichen. Ich bin direkt mit dem Bus von Tana Ratah über George Town nach Kuala Perlis gefahren. Wer ein wenig mehr Zeit mitbringt sollte noch einen Abstecher über George Town machen und evtl. noch ein oder zwei Tage dort verbringen.
Der Bus hält an einem kleinen Busbahnhof ein paar hundert Meter vom Hafen entfernt. Man ist zu Fuß in 10 Minuten am Hafen wo man in einer großen Wartehalle auf die Fähre wartet.
Die Fähre hat wohl schon ein paar Jahre auf dem Buckel, auf jeden Fall erzeug sie ein wenig Respekt beim Einsteigen. Es geht direkt runter in den Bauch der Fähre. Einen Ausblick aufs Meer hat man nicht, dafür sitzt man wie im Bus in zahlreichen Sitzreihen neben und hintereinander während auf dem Bildschirm an der Wand der MP3-Player des Fährbetreibers läuft und den Titanic Song „My Heart will go on“ abspielt! Na dann mal eine gute Fahrt! 😉
Die Überfahrt dauert ca. 1 1/2 – 2 Stunden und man kann sich die Zeit damit vertreiben irgendeinen malaysischen Blödelfilm mit englischen Untertiteln auf dem sagenhaften Bildschirm anzuschauen. Ich kann zudem nur empfehlen eine gute Jacke anzuziehen, denn die Klimaanlage in der Fähre funktioniert recht gut…

Nach der Ankunft in Kuah wird man von zahlreichen Taxifahrern und Mopedvermietern erwartet, welche dem Besucher die Weiterfahrt in Taxis oder auf Mopeds schmackhaft machen wollen. Da es auf der Insel keinen öffentlichen Nahverkehr, sprich Busse, gibt, muss man so oder so eines der Taxis anheuern oder sich ein Moped mieten. Die Vermieter bieten dafür dann direkt auch mehrtägige Buchungsmöglichkeiten.
Ich bin dann erst mal mit dem Taxi von Kuah zu meinem Guesthouse, der Rainbow Lodge am Cenang Beach gefahren.

TIPP: Erst mal mit dem Taxi zum Hotel/Guesthouse fahren. Die haben in der Regel auch Möglichkeiten ein Moped zu mieten.

Übrigens gibt es auf Lankawi auch einen Flughafen. D.h wer sich die Fähre nicht antun will, kann z.B. von Kuala Lumpur in einer Stunde auf die Insel fliegen.

Aktivitäten

Auf Lankawi kann man wirklich viel unternehmen. Enspannen am Strand, Tauchen gehen oder geführte Touren durch den Mangrovenwald oder die Fledermaushöhlen.
Ich habe mich für eine Bootstour in den Nordosten der Insel entschieden. Es ging mit einem Boot durch die fjordähnlichen Meereseinschnitte der Insel, während einem der Guide auf dem Boot so einiges über die Natur und die Tiere erzählt.
Zusätzlich kann man z.B. auch mit dem Cable Car (Seilbahn) auf den höchsten Gipfel auf der Insel fahren. Ein paar Bilder dazu gibt es in meinem Beitrag über die Hochzeit.

Nun aber ein paar Bilder von der Insel.

Bereits 2008 war ich mit einige Freunden für drei Wochen in Brasilien.
Für einige Tage blieben wir in Rio de Janeiro um uns dann mit einer Busfahrt auf den Weg ins Pantanal zu machen. Rund 23 Stunden sind wir in einem klimatisierten Bus bei 16 Grad Innentemperatur und 32 Grad Aussentemperatur nach Campo Grande gefahren und von dort mit einem Kleinbus weitere sechs Stunden Richtung Pantanal. Von dort ging es dann noch einmal zwei Stunden auf einem Pickup mitten in den Dschungel zu einem kleinen Camp in welchem wir einige Zeit blieben und es uns gut gehen lassen haben und die ein oder andere Safari durch den Dschungel gebucht haben.
War eine schöne Zeit in welcher wir viel erlebten. Von kleinen grünen Wellensittichen über verschiedene Papageien wie Blauaras und Aras bis hin zu Affen die in den Baumwipfeln rumsprangen und echt großen Schlangen (war wohl eine Würgepython, sicher 3 – 4 Meter lang!).
Anschließend sind wir damals noch nach Sao Paulo und von dort dann mit der Fähre auf die Insel „Ilha Grande“. Auf der Insel gab es keine Autos. Lediglich die Polizei und einige kommunale Fahrzeuge durften dort rumfahren.

Die Bilder von damals wurden mit einer Canon EOS 350 D geschossen. Das war meine erste Spiegelreflex. Ich hab sie nun noch einmal ausgegraben.

Zusammenfassung Jakobsweg Teil eins

Letztes Jahr im Oktober bin ich von Benediktbeuern im Alpenvorland zu Fuß losgelaufen um mich auf den Jakobsweg zu machen.
Ich hatte damals lange überlegt ob ich den „typischen“ Jakobsweg in Spanien von Pamplona nach Santiago gehe. Dann hätte ich aber mit dem Zug erst mal nach Spanien fahren müssen.

Meine Heimat ist aber das schöne Benediktbeuern am Fuße der Benediktenwand. Dort bin ich aufgewachsen und dort sind auch meine Wurzeln. Es gibt dort ein Kloster, welches seit Jahrhunderten ein zentraler Ausgangspunkt für Reisende weiter nach Süden ist. Schließlich ist Benediktbeuern quasi die letzte Station, bevor es tiefer in die Alpen weitergeht.

Da liegt es nicht fern, das auch einer der Jakobswege über Benediktbeuern führt.
Es handelt sich hierbei um den Jakobsweg „Isar-Loisach-Leutascher Ache-Inn“ welcher in Schäftlarn an den Münchner Jakobsweg anschließt und über das Kloster Beuerberg, Kloster Benediktbeuern, Walchensee und Karwendel zum Tiroler Jakobsweg führt.

Warum also nicht direkt zu Hause starten, wie es eigentlich auch der allerursprünglichste Weg ist. Schließlich heißt es „der Jakobsweg führt von Deiner Haustüre nach Santiago di Compostella“.

Ich habe den Weg damals nicht online dokumentiert, sondern in einem Tagebuch das ich dabei hatte. Außerdem habe ich damals bewusst auf digitale Technik im weiteren Sinn verzichtet und habe sogar meine 5D daheim gelassen. Statt der 5D habe ich eine alte Rollei 35 von meinem Dad und drei Diafilme mitgenommen. Irgendwann werde ich die Bilder noch in einem separaten Beitrag online stellen und ein wenig mehr dazu erzählen.
Ich wollte den Weg völlig offline gehen. Ok, ganz offline wars nicht, ich hatte ein altes Siemens Handy dabei um wenigstens für etwaige Notfälle und Buchungsanfragen gerüstet zu sein. Allerdings war es eigentlich die meiste Zeit ausgeschaltet und ich habe es lediglich zur Reservierung von Unterkünften genutzt. Man könnte das natürlich schon noch auf die Spitze treiben und sich wirklich drauf einlassen das man vor Ort schon was findet. Sollte eigentlich schon funktionieren… 😉


Jakobsweg Teil zwei

Heute geht es weiter. Ich mache mich wieder auf den Weg um an meiner letzten Etappe vom letzten Jahr wieder anzuschließen. Dazu muss ich aber erst mal nach Brienz in der Schweiz.

Mein Plan ist im Moment mit Roy, welchen ich über Blablacar kontaktiert habe nach Wintherthur zuu fahren. Dort werde ich voraussichtlich bei Gina, welche ich über Couchsurfing angeschrieben habe übernachten. Dann sehen wir mal weiter.

Ich werde versuchen von unterwegs aus abundzu einiges hier online zu stellen. Mal sehen wie es funktioniert. Es wird auf jeden Fall diese mal keine High-End-Fotos geben, da ich meine 5D nicht mitnehme, sondern lediglich meine kleine Lumix und das Iphone.

So, nun gehts aber weiter ich hab also meine Sachen wieder gepackt:

Vorbereitung für den zweiten Teil meines Jakobswegs

Vorbereitung für den zweiten Teil meines Jakobswegs

Folgend eine Packliste als Empfehlung für euren Jakobsweg:

Klamotten/Ausrüstung:

  • Leichte Wanderhose, am besten als ZIP-Hose damit kann man sie auch kurz machen
  • 2x leichtes Multifunktions T-shirt
  • 2x leichtes Multifunktions Longsleeve
  • Goretex Regen-/Windjacke, muss gar nicht mal gefütter sein, denn dazu kann man sich andere Sachen drunterziehen
  • Soft-Shell, perfekt zum drunter ziehen
  • Leichte Regenhose, kann über die ZIP Hose drüber gezogen werden oder dient im Notfall auch komplett als Ersatz
  • 2x Unterhosen, jeweils abwechselnd waschen
  • 2x Wandersocken, jeweils abwechselnd waschen
  • Mütze
  • Schaal (es hört sich blöd an, aber ich nehme einen Seidenschaal mit, der ist extrem leicht und sehr warm)
  • Leichte Handschuhe

Weitere Ausrüstung

  • Wanderschuhe (müssen nicht die schweren Bergstiefel sein, auf den meisten Wegen tun es Trekkingschuhe auch. Bei schwierigeren Passagen muss man halt ein wenig vorsichtiger sein.. die brasilianischen Tourguides gehen auch mit FlipFlops in den Dschungel 😉 )
  • Flip-Flops
  • Sonnenbrille
  • Hülle für Sonnenbrille
  • Hut
  • Stirnlampe
  • Brusttasche
  • evtl. Geldgürtel
  • Rucksackpariser (also so eine Regenschutzhülle)
  • Hüttenschlafsack
  • Biwaksack
  • evtl. leichte Isomatte
  • Trinkflasche
  • Brotzeitdose
  • Fleecehandtuch
  • Taschenmesser
  • evtl. Reisetasse
  • evtl. Reisebesteck
  • Pilgerstock (je nach Vorliebe aus Holz vom Wegrand oder Teleskopstöcke)
  • Jakobusmuschel, Jakobuspin

Klamotten wie Mütze, Schaal und Handschuhe sind für herbstliche Jahreszeiten in Mitteleuropa durchaus zu empfehlen. In Spanien ist das vielleicht nicht unbedingt notwendig. Kommt eben immer auch auf die Jahreszeit an.

Ein dicker Schlafsack und ein Zelt ist in der Regel nicht notwendig. Außer man reist in wirklich kalten Regionen oder zu sehr kalter Jahreszeit. Das kommt in jedem Fall dann auf die persönlichen Reiseplanungen und Vorlieben an.

Nützliches

  • Filmdose mit Gummis und Nähzeug
  • Filmdose mit Sicherheitsnadeln
  • Zündholzschachtel mit Oropax
  • kleines Stück Schnur
  • eine Rolle Klopapier, verpackt in einem Plastikbeutel,  alternativ Tempos
  • kleine Schere
  • zwei kleine PE Beutel

Literatur/Schreibzeug/Ausweiße

  • Pilgerführer
  • Pilgerausweiß
  • Personalausweiß/Reisepass
  • DAV Ausweiß
  • Jugendherbergsausweiß
  • EC-Karte
  • Kreditkarte
  • Bahncard
  • evtl. Führerschein
  • evt. Drivenow Kundenkarte
  • Sprachführer
  • Tagebuch
  • Bleistift
  • Kugelschreiber
  • Radiergummi
  • Spitzer

Medizinische Versorgung

  • Blasenpflaster, groß & klein
  • Handelsübliches normale Pflaster (Hansamed)
  • Hansaplast (kann auch als Klebeband dienen)
  • Jod-Antiseptikium
  • Kleine Tube Voltaren (günstiger Ersatz ist z.B. Diclofenac von Ratiopharm)
  • Hirschtalgcreme (um die Füße einzucremen und vor Blasen durch Reibung zu schützen)
  • Aspirin
  • evtl. Kondome
  • Persönliche Medikamente

Für die Kulturtasche

  • kleine Kulturtasche
  • Zahnbürste
  • Zahnpasta
  • Sonnencreme
  • Labello
  • Mini-Duschgel (gibts im Drogeriemarkt) oder einfach eine Seife
  • Rei in der Tube (gibts als Miniversion im Drogeriemarkt)

So, und zu guter letzt noch ein Hinweis, welcher leider heutzutage notwendig ist. Die vorgestellte Liste ist lediglich eine Auflistung meiner persönlichen Empfehlung. Fehler und Irrtümer sind nicht auszuschließen. Ihr seid selbst für eure Packliste und eure Reise verantwortlich. Ich gebe jegliche Verantwortung für eine etwaige „Richtigkeit“ oder „Vollständigkeit“ dieser Packliste ab.

Über den Jahreswechsel war ich mit einem guten Freund auf einer Hütte in der Schweiz.
Ein wenig dem hektischen Alltag entfliehen, Skitouren gehen und entspannen.

Am 27. 12.13 sind wir bei stürmischen Schneegestöber von Oberalppass auf die Maighelshütte gegangen.
Aufgrund der kritischen Lawinenverhältnisse konnten wir während unseres Aufenthalts auf der Hütte nicht sehr viele Touren unternehmen. Daher sind wir öfter das Val Maighels entlanggelaufen, mit kleinen Abstechern nach West und Ost.

Auf der Heimfahrt am 1. Januar 2014 hatten wir das Glück auf die Sekunde genau  noch (wirklich! Die Fähre wollte schon ablegen, aber er machte für uns nochmal die Schranke auf!) die Fähre in Romanshorn zu erwischen, welche uns einen fulminanten Abschluss der Tour und einen fantastischen Blick ins neue Jahr gewährte.

Viel Spaß mit den Bildern!

Letztes jahr war ich in Rumänien in den Karpaten unterwegs. Leider nicht mit einem richtigen Geländewagen, aber immerhin mit einem Audi Quattro.

Dabei sind unter anderem diese Bilder entstanden, mit welchen ich an dem Fotowettbewerb von Eble 4×4 teilnehmen will. Das oben gezeigte Bild wurde von Eble für meine Teilnahme an dem Fotowettbewerb gepostet. Hoffentlich meints die Jury gut 😉

Staub in den Ringen

Audi auf Abwegen

Letztes Wochenende war ich auf einem Zivi-Ehemaligentreffen und habe dort einen kleinen Fotoworkshop zur Landschaftsfotografie gegeben. Ist recht gut angekommen.
Anschließend sind wir zusammen ins Benediktbeurer Moor gegangen um die neu erworbenen Kenntnisse anzuwenden. Dabei habe ich meine ehemaligen Zivikollegen und Anhang beim Umsetzen der besprochenen Techniken unterstützt.
Ich habe natürlich ebenso fotografiert und die folgenden Bilder sind dabei entstanden: