Afrika 2021 Reise

Mein Auto für die Wüste

7. Dezember 2021

Eines der ersten Dinge die man für so eine Reise braucht ist ein Auto! Damals vor zwölf Jahren haben wir uns einen Subaru Legacy gekauft. Für 800 €. Der war zwar kein Geländewagen hatte aber trotzdem Allrad, wie alle Subarus. Dieses Mal war ich auch wieder kurz davor einen Subaru Forester zu kaufen. Den hat mir dann aber einer vor der Nase weggekauft. War glaub auch ganz gut so, denn es war ein Benziner. Und ein Diesel ist dort besser zu verkaufen.

Wie schon erwähnt geht es dieses Mal nach Guinea Bissau . Und dort geht die Wüste bereits in den Dschungel über. Also braucht man auf jeden Fall wieder ein Allradfahrzeug das auch groß genug ist um darin zu schlafen. Die Fahrzeuge die damals aktuell waren, wie Nissan Patrol oder Terrano. Oder ein Mitsubishi Pajero sind mittlerweile alle vom Markt verschwunden. Die gibt’s einfach nicht mehr, obwohl es gute Autos waren. Nen Patrol kriegt man noch, aber zu krassen Preisen. Die sind nämlich mittlerweile so alt das sie als Oldtimer durchgehen und nur noch die wirklich gut erhaltenen Exemplare verkauft werden. Also musste ein neueres Modell her. In Frage kamen Landrover Freelander, ein Hyundai Santa Fe oder eben ein Nissan X-Trail, der auch vom Reiseveranstalter empfohlen wurde.

So habe ich nach einiger Recherche in Nürnberg einen gefunden den ich dann auch prompt gekauft habe. Hat 2500 € gekostet und ist bis auf ein paar Kleinigkeiten (Probleme mit Schiebedach und Fenster) in einem recht guten Zustand.

Natürlich muss dann an dem Auto auch noch einiges gemacht werden. Erst mal lies ich den X-Trail vom Flori (Auto Service Schönsteiner) in Benediktbeuern durchchecken. Hatte kein Problem gegeben.

Was aber auf jeden Fall wichtig für die Reise ist, ist ein Dachträger! Also Ebay Kleinanzeigen durchforstet nach Dachträger für eine Nissan X-Trail. Gar nicht so einfach denn viele davon gibt’s auch von diesen nicht mehr am Markt. Und dann dafür noch eine Dachträger finden! Aber wer suchet der findet.

Auf dem Dachträger werden dann so wichtige Sachen wie Ersatzreifen (die man auch erst mal finden und besorgen muss), sowie Dieselkanister befestigt. Denn bei den Straßen in Afrika ist ein Platten an der Tagesordnung. Und Sprit gibt es auch nicht überall.

Der nächste Punkt der ansteht an einem Auto das in die Wüste fährt und in dem geschlafen wird ist ein Sicht- und Sonnenschutz. Denn das Auto sollte sich halt nicht zu krass aufheizen und es soll auch nicht jeder sehen was da in dem Auto drinn ist. Daher habe ich mir bei Amazon eine Tönungsfolie bestellt.

Es war zum Teil recht einfach die Folie zu verkleben, aber bei der Heckscheibe hab ich ganz schön geflucht. Die vier Seitenscheiben gingen schon. Vorne auf der Windschutzscheibe hab ich dann zum Schluss noch einen Sonnenblendenkeil verklebt.

So, das war’s jetzt fürs erste mal zu meinem Auto.

Schaut auf jeden Fall mal wieder vorbei, denn es gibt sicher bald Neues!

So long,

Felix

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