Servus,

heute bin ich auf den Blog von Licht(in)former gestoßen, der gerade einen Wettbewerb ausgeschrieben hat bzgl. Nutzung von Reflektoren. In seinem speziellen Fall mal nicht die Nutzung von Reflektoren im gleißenden Sonnenlicht, sondern auch mal in Umgebungen die nicht hell erleuchtet sind.

Also hab ich mir gedacht das wäre doch eine schöne Sache um eine kleine Bildstrecke zu gestalten. Da ich im Moment durch meinen gebrochenen Knöchel nicht besonders mobil bin musste dafür unser Wohnzimmer herhalten.
Ich habe kurz dokumentiert was ein kleiner Reflektor, in meinem Fall eine einfache Styroporplatte ausmachen kann.
Die hab ich mir für ein paar Euro im Baumarkt gekauft und haben schon einige male ihre Dienste getan. Bei einer der Platten habe ich eine Seite schwarz lackiert um sie als Abschatter (umgangssprach auch als „Neger“ bezeichnet – aber sowas darf man ja nicht mehr sagen…). Die andere ist auf beiden Seiten weiß. Anfangs hatte ich dort noch die eine Seite mit Alufolie beklebt um einen stärkeren Kontrast zu erzeugen, die hat sich aber leider mittlerweile abgelöst – muss ich wohl mal neu machen.

Der Aufbau der Situation war ganz einfach. Mangels eines Models das kurzfristig zu mir in die Wohnung stolpert, hab ich einfach eine meiner Lautsprecherboxen auf den Couchtisch gestellt und als „Model“ verwendet.

In dem folgenden Bild seht ihr kurz den Aufbau. Das ist unser Wohnzimmer. Auf dem Tisch steht nachher die Box. Wie ihr seht kommt vom Fenster Licht herein, das ich später mit den Reflektoren auf die Box zurückwerfe.

Unser Wohnzimmer

Hier seht ihr die beiden Styroporplatten, eine schwarze und eine weiße.

Felix mit Reflektoren

Die folgenden Beiden Bilder zeigen den Effekt was passiert wenn ich den Reflektor ins Licht halte das vom Fenster kommt um es auf die Box zurückzuwerfen. Die Bilder habe ich mit einem Stativ mit einer rech langen Belichtungszeit von 1,3 Sek. und Blende fünf gemacht um möglichst NUR das vorherschende Licht zu nutzen.
Im ersten Bild wurde kein Reflektor eingesetzt und das Schwarz der Box säuft fast ab.

Lautsprecher ohne Reflektor

Selbes Bild, allerdings habe ich hier auf der rechten Seite die weiße Styroporplatte eingesetzt. Am Rand auch gut im Bild sichtbar.  Die Strukturen der Box sind gut erkennbar.

Lautsprecher mit Reflektor

Hier nocheinmal die selbe Situation, nur mit kleinerer Brennweite. Belichtungszeit/Blende wie vorher.

 Lautsprecher

Lautsprecher mit Reflektor

Als nächstes möchte ich euch kurz den Unterschied zeigen was der Abschatter ausmacht. Eine Serie von drei Bildern (Belichtungszeit, 1/2 Sek. Blende 2,8.
Das erste Bild wurde ohne Reflektor aufgenommen, bei dem zweiten war rechts wieder die weiße Styroplatte im Einsatz und bei dem letzten habe ich die schwarze Seite eingesetzt. Im Bereich der schwarzen Box sieht man den Effekt kaum, wenn ihr jedoch auf die glänzenden Kugelecken achtet wird der Effekt sehr deutlich.

Lautsprecher ohne Reflektor

Lautsprecher mit weißem Reflektor

Lautsprecher mit schwarzem Reflektor

Bei den folgenden beiden Bilder habe ich zwei Reflektoren eingesetzt. Man sieht den Unterschied ganz deutlich wieder an den Kugelecken auf der linken Seite. Eine Platte rechts und dann eine links und rechts.

Lautsprecher mit einem Reflektor

Lautsprecher mit Reflektor links und rechts

Das war jetzt ein kurzer Abriss über den Einsatz von Reflektoren in nur durch Tageslicht beleuchteten Räumen. Ich habe keinen Blitz eingesetzt.
So, und nun hoffe ich das der Artikel dem Michael gefällt und ich mir den Sunbounce sichern kann 😉

Hier gehts nochmal zu dem Artikel „Bouncing in the Dark“ von Licht(in)former.

Schönen Gruß,

Felix

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