Afrika 2021 Reise

9. Rallyetag, Camp Baduin bis Dakhla

15. Mai 2022

Heute sind wir im Prinzip nur im Schnelldurchlauf durch einen weiteren Teil der Westsahara. Kaffee am Morgen und dann schnell nach Scholzart los.

Während wir so dahinfuhren kamen mir so die Gedanken „warum mache ich das eigentlich alles. Diesen Stress, die ganze Action, die Fahrerei…“ denn durch die Westsahara das ich echt langweilig. Das sind mehr als 1000 km durch absolut öde Steinwüste. Absolut nicht als Reiseziel empfehlenswert. Nur zu Durchreise, was ja auch unsere Intention ist. Aber es ist halt schon krass. Man ist da drei Tage in dieser Einöde unterwegs. Und da fragst dich halt schon was das alles fürn Sinn macht.

Zu Mittag waren wir dann in Boujdour. Eine durchaus hübsche Stadt auf dem Weg nach Dakhla mitten in der Steinwüste der Westsahara.

Ziel war Dakhla. Scholz wollte mit Ferdinand und Claudia in ein bestimmtes Hotel und Robert und ich auf’n Campingplatz. Den fanden wir aber zuerst nicht. Nach ein wenig googeln kamen wir dann drauf und mussten aber feststellen das es ihn nicht mehr gab (konnte mich an den Platz vom letzten Mal erinnern). Claudia hat sich uns angeschlossen weil sie mal eine Scholfreie Nacht brauchte. Wir fuhren dann einen weiteren an der aber zugemacht hat. Dann sind wir wieder weiter aus Dakhla rausgefahren um dann von einem Polizisten zu erfahren das an dem Kitespot ein Camp gab. Der Polizist sprach immer von 25 km. Also dachten wir es sei 25 km außerhalb der Stadt. Wir fragten mehrmals nach dem Namen. Aber er antwortete immer nur 25 km. Hm, dachten wir. Wir fuhren also raus und ich merkte mir die km Zahl am Tacho. Nach ca. 20 km kamen wir an eine weitere Polizeikontrolle an welcher wir vorher beim reinfahren schon vorbeigekommen sind. Den Polizisten fragten wir wieder und er meinte ja klar, hier gleich rechts. Da standen auch ein paar Wohnmobile. Dort war reges Treiben. Wir trafen auf einen Außsteiger aus Schweinfurt der hier seit zwei Jahren in seine Reno Espace lebte und uns erzählte das er hier fischt und Kitesurfunterricht gab und ca. mit 100 € im Monat auskam.

Kitespot

Dort war auch ein Restaurant, das aber zu hatte. Der Chef dort aber sagte er würde extra für uns drei einen Fisch mit Gemüse machen und zeigte uns eine frische Dorade! Nach ca. 1,5 Stunden war das Essen bereit und es schmeckte vorzüglich. Zwischenzeitlich organisierten wir unseren Stellplatz und der junge Bursch von dem Chef bot uns an unsere Autos zu waschen, welche das dringend notwendig hatten.

Auto waschen

Claudia schlief dann mit ihrer Matratze in dem Restaurant. Robert und ich im Auto. Am nächsten Morgen trafen wir uns dann mit Scholz und Ferdinand hier bei uns.

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